Impressionen der Einführung von Pfarrer Stefan Scheuerl


2026-02-01 Einführung von Pfarrer Stefan Scheuerl
Bitte auf den Link klicken: https://youtu.be/G0WV2rjJK4Q



Pfarrer Stefan Scheuerl wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in Gräfensteinberg eingeführt.
Das war ein freudiger Tag für die evangelischen Kirchengemeinde in Gräfensteinberg: Der neue Pfarrer Stefan Scheuerl nahm im Rahmen eines Einführungsgottesdienst den Dienst als Seelsorger in der Berggemeinde, einschließlich der Filialkirche Brombach, auf.
Dicht besetzt waren die Bänke in der Kirche „St. Martin“, als Dekan Christian Aschoff in Begleitung des Seelsorgers, Mitgliedern aus dem Gunzenhäuser Pfarrkapitel und dem örtlichen Kirchenvorstand in das Gotteshaus einzog. Auch Vertreter aus den politischen Gemeinde Haundorf und Absberg sowie der Grund- und Mittelschule Absberg-Haundorf hatten sich eingefunden, sie alle wurden von Vertrauensfrau Michaela Pietrzak begrüßt.

Aschoff ging in seinen Ausführungen auf das bisherige Wirken Scheuerls ein, dessen Kind- und Jugendzeit katholisch geprägt war. Nach dem Theologiestudium folgten das Vikariat in Geretsried bei Wolfratshausen, anschließend war er in der Kirchengemeinde Lauben-Bobenhausen sowie für das Missionswerk Neuendettelsau in Tansania tätig. Von 2004 bis 2019 war Scheuerl erneut als Pfarrer in Lauben eingesetzt, dann ging es erneut nach Afrika, wo er für die Nord-Diözese der lutherischen Kirche arbeitete und die Diakonie leitete.

Nun ist der heute 60-jährige Seelsorger mit Ehefrau Katrin, die Ärztin ist und krankheitsbedingt am Gottesdienst nicht teilnehmen konnte, in Gräfensteinberg ankommen. Zur Familie gehören zudem die Kinder Philipp, Rebekka, Anna- Maria und Magdalena. Nach den Einführungsfragen, gerichtet an Pfarrer Scheuerl, an den Kirchenvorstand und an die Gemeinde, erfolgte die Einführung in das Amt doch Handauflegung. Biblische Worte sprachen dazu Pfarrerin Anna Schuh, Scheuerls Vorgänger Pfarrer Matthias Knoch, Vetrauensfrau Michaela Pietrzak, und Johannes Günthler.

Bevor Pfarrer Scheuerl die Kanzel betrat, griff er zur Gitarre und trug das Lied „Sasa naenda mbinguni („Ich gehe jetzt in den Himmel“) aus Tansania vor. Gott habe für jeden Menschen eine Stimme, auch für diejenigenen, die umkehren wollten, um wieder zum Glauben an Gott und Jesus Christus zu gelangen. Am Ende seiner Worte ging der Seelsorger noch auf die Notwendigkeit von Gnade und Barmherzigkeit untereinander ein. Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst von den beiden Organistinnen Verena Wöllner und Verena Wiedmann sowie dem Posaunenchor unter Leitung von Anne Hirsch.

Im Anschluss gab es einen Empfang in der Schulturnhalle. Ein Teil der Kindergartenkinder und der Jungschargruppe grüßte mit dem Lied: „Einfach Spitze, dass Du da bist“. Grußworte sprachen Landrat Manuel Westphal, Haundorfs Bürgermeister Christian Beierlein, Absbergs Bürgermeister Helmut Schmaußer, Rektorin Kerstin Seitz-Knechtlein und Carolin Pfahler vom kommunalen Kindergarten „St. Martin“. Dabei wurde immer wieder die gute Zusammenarbeit zwischen Kommune und Kirche unterstrichen.

Für das Gunzenhäuser Pfarrkapitel-Nord überbrachten Pfarrer Wolfgang Schmitz (Döckingen), für das Gunzenhäuser Pfarrkapitel-Süd, Pfarrerin Antonia Pohler (Kalbensteinberg) die Willkommensgrüße. Pfarrer Matthias Knoch ging auf die bestehenden Partnerschaft zwischen dem Gunzenhäuser Dekanat mit Malaysia ein. Christian Ziegler sprach für die Missionsbewegung „Kontaktmission“.

Musikalisch grüßte eine große Abordnung aus der Kirchengemeinde Lauben-Babenhausen. Unter der Leitung von Komponist Kurt Gäble brachte die Chorgemeinschaft „Möge die Straße uns zusammenführen“ zum Vortrag.
Den Willkommensgruß Namens des Gräfensteinberger Kirchenvorstands sprach Andreas „Andy“ Wagner aus. Er betonte, dass Scheuerl hier in Gräfensteinberg nicht nur ein neues Amt antrete, sondern in eine lebendige Gemeinde mit vielen engagierten Ehrenamtliche, unterschiedlichen Gruppen, Traditionen und auch neuen Ideen komme. Man freue sich darauf, diesen Weg gemeinsam zu gehen, im Vertrauen auf Gott, im offenen Austausch miteinander und mit dem Mut, Kirche auch heute und morgen lebendig zu gestalten.

Pfarrer Stefan Scheuerl freute sich sichtlich über den herzlichen Empfang und betonte das auch in seinen Schlussworten. Einen Dank richtete er zudem an die örtlichen Feuerwehr, die das Ehepaar am Umzugstag vom Ortsrand bis zum Pfarrhaus begleitete. Dort wurden sie dann vom Posaunenchor musikalisch empfangen.
Musikalisch ausgestaltet wurde der Empfangs von der „Winterkirchen Band“ um Pfarrerin Agnes Müller-Grünwedel (Absberg). Im Anschluss bestand die Möglichkeit, erste Kontakte mit Scheuerl zu Knüpfen.
Horst Kuhn

 

 

Bilder Einführung Pfr. ScheuerlBilder Einführung Pfr. ScheuerlBilder Einführung Pfr. ScheuerlBilder Einführung Pfr. ScheuerlBilder Einführung Pfr. ScheuerlBilder Einführung Pfr. ScheuerlBilder Einführung Pfr. Scheuerl